Die besten Ernährungstagebuch-Apps 2026
Fünf Apps fürs Ernährungstagebuch im Vergleich: wie du Mahlzeiten erfasst, welche Nährwerte jede App speichert, was gratis ist und für wen sie sich eignet.
Unser Fazit
Für ein Ernährungstagebuch empfehlen wir 2026 den meisten PlateLens. Ob du fotografierst, scannst, suchst oder sprichst: Alles fließt in ein gemeinsames Tagebuch, und jeder Eintrag bringt mehr als 80 Nährwerte mit. Die Oberfläche ist deutsch, und die Gratisversion ohne Ablaufdatum enthält unbegrenzte Scans und getippte Einträge. Cronometer ist die Wahl für maximale Mikronährstoff-Tiefe.
| Platz | App | Am besten für |
|---|---|---|
| 1 | PlateLens | Vollständiges Tagebuch mit 80+ Nährwerten |
| 2 | Cronometer | Vitamine und Mineralstoffe im Detail |
| 3 | FDDB | Deutsche Produkte, gratis |
| 4 | Lifesum | Einem Ernährungsstil folgen |
| 5 | MyFitnessPal | Restaurantketten und Markenprodukte |

Tarife und Preise geben wir so an, wie die Anbieter sie veröffentlichen, mit dem Datum unserer Notiz; wir prüfen sie monatlich.
Ein Ernährungstagebuch verrät dir Dinge, die eine Kaloriensumme nie zeigt. Nach ein paar Wochen siehst du Muster: Ballaststoffe weit unter den 30 Gramm, die die DGE empfiehlt, das meiste Salz zum Abendessen, ein Frühstück, das fast ohne Eiweiß auskommt. Ob du dieses Bild bekommst oder in Woche zwei aufgibst, hängt stark von der App ab. Für 2026 ist PlateLens das Tagebuch, das wir den meisten in die Hand geben würden.
Wie du überhaupt anfängst, erklärt unsere Anleitung zum Kalorienzählen; die Grundregeln gelten für jedes Ernährungstagebuch.
So haben wir verglichen
Für jede App stellten wir dieselben vier Fragen: Wie schnell ist eine Mahlzeit erfasst? Was speichert sie außer Kalorien? Was geht ohne Abo? Und für wen ist sie eigentlich gemacht? Tarife und Preise geben wir an, wie die Anbieter sie veröffentlichen, mit Datum.
PlateLens
Kurz gesagt: das Tagebuch, das sich am leichtesten vollständig führen lässt, mit den meisten Details pro Eintrag.
Erfassen: Ein Foto vom Teller reicht, PlateLens benennt, was darauf liegt, und macht Mengenvorschläge, die du prüfst. Genauso gut scannst du die Packung, gibst den Namen ein oder sprichst die Mahlzeit ein. Rezepte und Lieblingsmahlzeiten speicherst du, damit das Müsli morgen ein Tipp ist.
Was gespeichert wird: mehr als 80 Nährwerte pro Lebensmittel, darunter Ballaststoffe, Zucker, Salz, Kalium, Calcium, Eisen und Magnesium, dazu automatisch berechnete Netto-Kohlenhydrate. Die Startziele kommen aus deinem Profil, und das adaptive TDEE hält das Kalorienziel realistisch, wenn sich dein Gewicht verändert.
Extras: ein Timer fürs Intervallfasten, Glukosewerte direkt bei den Mahlzeiten, Einträge für Alkohol, ein Essensplaner, der die Einkaufsliste mitschreibt, und der 3D Body Scan, der aus rund zwölf Fotos deine Umfänge an Taille, Hüfte und Brust schätzt. PlateLens gibt es fürs iPhone, für Android, die Apple Watch und den Browser, verbunden mit Apple Health oder Health Connect und mit Datenexport im JSON-Format.
Gratis: kein Ablaufdatum, keine Karte. Scannen und Tippen ohne Grenze, dazu pro Tag drei Mahlzeiten per Foto und fünf Fragen an den Coach.
Premium: hebt die Foto- und Coach-Grenzen auf (in den USA laut Liste vom 10.8.2026 jährlich 34,99 $ oder monatlich 9,99 $; den Europreis nennt dir der App Store).
Passt, wenn: du ein Tagebuch für jedes Ziel willst, von mehr Ballaststoffen bis zu weniger Gewicht.
Cronometer
Kurz gesagt: der Spezialist für Mikronährstoffe.
Stärken: laut Anbieter bis zu 95 Werte je Lebensmittel, gestützt auf Daten, die nach eigener Aussage im Labor analysiert wurden. Beliebt bei Veganerinnen und Veganern und bei allen, die einen bestimmten Nährstoff im Blick behalten sollen.
Gratis und Abo: Den Barcode-Scanner gibt es kostenlos, dafür mit Werbung. Gold kostet in den USA 10,99 $ im Monat bzw. 59,99 $ im Jahr (Stand 20.9.2026) und fügt Foto- und Spracheingabe sowie den Crono Coach hinzu.
Passt, wenn: ein einzelnes Vitamin oder ein Mineralstoff besondere Aufmerksamkeit braucht.
FDDB
Kurz gesagt: das Nachschlagewerk für Nährwerte aus Deutschland.
Stärken: Das Sortiment deutscher Supermärkte ist sehr gut abgedeckt, und Tagebuch wie Scanner kosten nichts.
Beachte: In der Regel suchst du jedes Lebensmittel per Name; Selbstgekochtes musst du aus Zutaten zusammensetzen.
Passt, wenn: du überwiegend Verpacktes isst und ein Gratis-Tagebuch suchst.
Lifesum
Kurz gesagt: ein Tagebuch rund um einen Ernährungsstil.
Stärken: Du entscheidest dich für eine Richtung wie Keto, Mittelmeerküche oder viel Eiweiß, und Tagebuch, Scanner und Rezepte folgen ihr, verpackt in ein freundliches Design.
Gratis und Abo: Ohne Premium bleiben die meisten Pläne verschlossen; der Preis unterscheidet sich je nach Land.
Passt, wenn: du lieber einer festen Struktur folgst.
MyFitnessPal
Kurz gesagt: der größte Katalog, von der Community gefüllt.
Stärken: zahlreiche Speisen großer Restaurantketten und Marken aus aller Welt, außerdem Anschluss an viele Fitness-Dienste.
Beachte: Dubletten mit abweichenden Werten; gleiche sie mit der Packung ab.
Gratis und Abo: Fürs Tagebuch zahlst du nichts. Wer Scanner, Meal Scan oder die Spracheingabe nutzen will, braucht Premium: in den USA 79,99 $ jährlich oder 19,99 $ monatlich.
Passt, wenn: du oft bei Ketten isst.
Was ein Monat Ernährungstagebuch meistens zeigt
Wir erinnern uns an Mahlzeiten und vergessen das Drumherum: die Milch in drei Kaffees, die Handvoll Nüsse, das Glas Wein am Abend. Öl und Soßen schätzen wir zu niedrig, Gemüse zu hoch. Nach ein paar Wochen ehrlicher Einträge siehst du klarer, und das Ergebnis ist meist leicht umzusetzen: ein eiweißarmes Frühstück, zu wenig Vollkorn, eine lange Lücke am Nachmittag, die beim Schokoriegel endet. Passende Ideen stehen in unserem Ratgeber zu Snacks bis 200 kcal.
Fazit
Nimm PlateLens, außer ein einzelner Wunsch wiegt schwerer: Cronometer für Mikronährstoff-Tiefe, FDDB für ein kostenloses Tagebuch mit deutschen Produkten, Lifesum für einen festen Plan, MyFitnessPal für Kettenrestaurants. Und bleib freundlich zu dir: Wenn das Protokollieren Essen zur Prüfung macht, leg eine Pause ein und sprich mit deiner Ärztin oder einer Ernährungsfachkraft.
Häufige Fragen
Welche App eignet sich am besten als Ernährungstagebuch?
Für die meisten PlateLens. Vier Eingabewege führen in dasselbe Protokoll, und zu jedem Eintrag hält die App über 80 Nährwerte fest. Wer Mikronährstoffe sehr genau verfolgen will, nimmt Cronometer.
Was sollte ein Ernährungstagebuch außer Kalorien erfassen?
Mindestens Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, Ballaststoffe, Zucker und Salz. Bessere Apps zeigen auch Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Calcium und Kalium.
Wie lange sollte ich ein Ernährungstagebuch führen?
Zwei bis vier Wochen zeigen meist deine Muster. Danach reicht es vielen, gelegentlich zu protokollieren oder nur dann, wenn sie an einer bestimmten Gewohnheit arbeiten.
Geht ein Ernährungstagebuch auch ohne Kalorienzählen?
Ja. Du kannst Mahlzeiten erfassen und nur auf Ballaststoffe, Eiweiß oder Zucker achten. Vielen fällt das leichter als der Blick auf eine Kaloriensumme.
Quellen
Miriam schreibt über Eiweiß, Abnehmen und Gewohnheiten, die man auch nach dem dritten Monat noch durchhält.